Mittwoch, 27. März 2019







Konsequenzen des lebendigen Glaubens
Ist die Entscheidung gefallen mit Gott durch den Tag und das Leben zu gehen, dann hat dies Konsequenzen deren wir uns bewusst sein sollen. Diese Konsequenzen sollen uns nicht Angst machen! Wenn man um sie weiß, kann man sicher besser schützen und wappnen. 
Leben wir mit Gott machen wir uns dadurch nicht nur Freunde. 
In unserer Welt  ist die Mehrzahl der Menschen ohne Gott unterwegs. Sie wollen nichts von ihm wissen und noch mehr sie tolerieren ihn auch nicht im Leben ihrer Freunde und Angehörigen. Beginnen wir offen mit unserer Herzensangelegenheit umzugehen, machen wir uns nicht nur Freunde, nein wir machen uns auch Feinde. 
Wir hören der Glaube sollte eine private Angelegenheit sein und bleiben.
Deine ungläubigen Freunde und Verwandte beginnen dir Vorwürfe zu machen dein Glauben für dich zu leben, aber doch bitte nicht andere mit auf deine Spur bringen. Was denken denn die Leute. Zum Schluss kommen wir in Verruf.
Erreichen sie nicht ein Innehalten, dann kommen die Sorgen man verliere den Realitätsbezug und sei verrückt- bis hin man hätte sein Leben nicht in Griff.
Wie geht man mit diesen Konsequenzen um?
Sind wir uns eines bewusst:
Selig die um meines Namens Willen verfolgt werden denn ihnen gehört das Himmelreich 
Selig seid ihr wenn ihr um meinet Willen beschimpft und verfolgt werdet, (Mt5,10 ff)
Selig seid ihr wenn euch Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschliessen wenn sie euch beschimpfen und in Verruf bringen um des Menschensohnes willen. (LK6,22)
Wir sind durch sein Wort gewarnt. Je mehr wir Gott lieben, desto mehr werden wir die Konsequenzen spüren. Aber es gibt eine gute Nachricht:
MIT GOTT SIND WIR SIEGREICH!
Das Wichtigste dabei ist, Gott nicht aus dem eigenen Leben zu streichen. Ihn immer weiter mehr zu lieben als die WELT. Er ist unsere sichere Burg und unsere Zuflucht. Er  wird sich persönlich wird für uns einsetzen. Vertrauen wir auf Ihn und seine Macht. 
Es ist ein gutes Zeichen, wenn wir diese Verfolgungen spüren – es zeigt wir lieben Gott und sind somit auf seiner Seite.  

Mittwoch, 20. März 2019


Die Freude am Herrn ist meine Kraft
Wir sind ständig auf der Suche nach Kraftquellen in unserem Leben. Der Sport, der Konsum in all seinen Facetten, Wellness, gutes Essen, Freizeit, und vieles mehr. Es ist keine Frage wir brauchen Kraft für den Alltag. Es gibt viele Dinge die uns Kraft geben. Es kommt auf das Zusammenspiel an- auf die Harmonie. Die Welt ist uns gegeben damit wir sie nützen. Wichtig ist dabei, sie im richtigen Augenblick sinnvoll zu nützen. Die Fragen lauten wie gehe ich richtig mit diesen Quellen um und welche Quelle ist die tiefste? Macht es Sinn auf eine Kraftquelle alleine zu setzen? Wie entdecken wir unsere persönlichen Kraftquellen? 
Versuchen wir Gott in diese Fragen miteinzubeziehen. Er kennt uns besser als wir uns selbst kennen. Er weiß um uns. Er möchte, daß es uns gut geht. Er will auch, daß wir Freude täglich im Herzen spüren. Er gibt unserem Tun eine Richtung, Zuversicht, Halt und Ziel. Suchen wir den Kontakt zu Gott, entwickeln wir ein sensibles Gespür für uns selbst. Wir nehmen uns Zeit für uns selbst und erhalten somit einen größeren Überblick über unser Leben. Wir nahen der innerlichen Ruhe da wir den Blick von uns selbst auf Gott lenken. Wir geben ein Stück Verantwortung ab und begeben uns in die Hände Gottes. Er wird uns führen und leiten zu unseren persönlichen Kraftquellen.
Durch Gott entdecken wir mehr Kraftquellen in unserem Leben. Wir leben in der Welt aber erleben sie anders- tiefer. Wir erkennen wie und wann wir diese Quellen nützen dürfen und sollen. Wir fühlen große Dankbarkeit für die Fülle die Gott uns spüren lässt. Das Leben bekommt Geschmack und die Freude kommt in unser Leben zurück. 

Montag, 11. März 2019









Die Sorge um das tägliche Leben
Wir Menschen sind eingenommen von der Sorge um das tägliche Leben. Dauernd „geistern“ die "to-do" – Listen in unserem Kopf herum.  Die Probleme des Tages, der Woche, des Alltags, des Lebens bestimmen unsere Gedanken. Wo hat Gott da Platz? Kann Gott sich in diesen Köpfen einmischen?
Wir Christen haben die schöne Möglichkeit alle Sorgen Gott zu geben. Sorgt euch nicht um den morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage (Mt 6,34).So zu leben ist eine große Herausforderung, aber auch eine Chance. 
Diese Haltung bedeutet nicht – ich selbst muss nichts mehr tun – Gott sorgt. Es geht darum Gott in allem zu suchen, offen zu sein für seine Hilfe, in der Gegenwart zu leben, sich führen zu lassen und aus seiner Kraft zu leben. Wir alleine sind überfordert und schnell kraft- und machtlos. Gott hingegen gibt Kraft ohne Ende, Gott führt und zeigt den Weg aus den Sorgen. Gott bewirkt, dass wir keinen Mangel leiden auch in schweren Zeiten. In seiner Macht, kann Gott alle Gaben über euch ausschütten, sodass euch allezeit in allem alles Nötige ausreichend zur Verfügung steht und ihr noch genug habt, um allen Gutes zu tun. (2 Kor 9,8)
Dieses Vertrauen, diese Gewissheit können wir aufbauen. Wir erfahren und erkennen diese Tatsache durch ein Leben nah an und mit Gott. Beten, beten und beten ist die Waffe für diesen „bequemen“ Weg. Gott suchen, Gott fragen, mit Gott sein, mit Gott sprechen ist das Rezept. Geben wir nicht auf, resignieren wir nicht- glauben wir an sein Wort und ergreifen wir Gottes Hand in den Sorgen des täglichen Lebens. 

Freitag, 1. März 2019







Die Kraft des Glaubens
Haben wir uns schon mal die Frage gestellt, was eigentlich der Glaube in uns selbst bewirkt? Wie verändert sich das Leben aus dem Glauben heraus? Wozu dient uns der Glaube in unserem Alltag?
Erkennen können wir Menschen, die aus dem Glauben heraus leben, an den Früchten des Glaubens: an der Liebe, der Freude, dem Frieden, der Geduld, der Freundlichkeit, der Gütigkeit, der Sanftmut, und der Keuschheit.
Je mehr wir von Gott in unserm Sein durchdrungen sind, desto mehr erkennen wir  in uns selbst und bei unseren Mitmenschen, die oben genannten Früchte des Glaubens. Wir erlernen immer mehr diese Fähigkeiten. Wir erkennen unsere eigenen Fehler und Schwächen. Wir erhalten eine Offenheit, für die Verschiedenheit, der Menschen. Wir gehen bewusster durch den Tag. Wir empfinden Empathie für die Herzen der anderen. Wir erkennen Nöte früher. Wir erhalten Kraft und Hoffnung in schweren Zeiten. Wir finden Weisheit welche Schritte zu gehen sind und vieles mehr.
Sicherlich haben wir jedoch keine Garantie, dass jeder Christ auf diesen Weg des Heils geht, auch wenn er dies von sich selbst behauptet. Zusätzlich ist der Glaube auch keine Garantie, dass wir keinen Schwierigkeiten mehr im Leben begegnen.
Jeder Mensch geht einen individuellen Weg mit seinem Schöpfer. Niemand kann beurteilen wer richtig oder falsch unterwegs ist. 
Gott ist der Lenker und Richter. Er bewirkt alles und ist in allem. Sein sind wir. Er lässt die Früchte in uns wachsen und gedeihen nach seinem und gemäß unserem freien Willen. 
Lassen wir uns nicht entmutigen. Sind wir uns der Früchte des Glaubens bewusst und erkennen wir darin, wie sehr Gott uns liebt, uns verändert, uns stärkt und bewahrt. 

Sonntag, 24. Februar 2019









Die Felswand

Stell dir vor du stehst vor einer steilen Felswand und jemand fordert dich auf, du sollst sie hinauf klettern. Deine erste verständliche Reaktion ist zu sagen das geht unmöglich weil, weil, weil. All deine Argumente sind logisch, verständlich und nachvollziehbar. Unsere erste Reaktion ist, unser Herz zu verschließen und andere Wege zu suchen. 
Der liebe Gott jedoch möchte dich zum mutigen Streiter ausbilden. Er wird dich regelmäßig an deine Grenzen führen. Immer wieder wirst du dir denken nein diese Herausforderung ist zu viel verlangt. Mir reicht es, ich will meine Ruhe und meinen Frieden. 
Wie langweilig ist doch ein Leben ohne Herausforderungen. Überall suchen wir sie – wollen etwas erreichen, höher hinaus kommen und nicht untätig sein. Sehen wir jede Herausforderung der wir in unserem Leben begegnen als eine Chance Gott zu begegnen. Vertrauen wir auf ihn, dass er uns hilft die Felswand anzuschauen, genaue Konturen wahrzunehmen, Tritte zu finden um sie zu erklimmen. Die Herausforderungen sind nicht umsonst. Sie sind nicht ein lästiger Beigeschmack unseres Lebens. Nein sie sind dazu da uns zum Leben zu führen, heiler zu werden, uns helfen zu lassen, Verzeihung zu erleben, offen zu werden für neue Wege, Freiheit zu erleben und die Fülle der Kinder Gottes zu spüren. 
Beginnen wir mutige Schritte zu setzen. Dabei ist es am schwierigsten den ersten Schritt zu setzen. Ist dies erfolgt, ist jeder weitere Schritt nicht mehr so hart erkämpft wie der aller erste. So üben wir uns im Vertrauen auf den lieben Gott zu gehen. Unser Leben nicht alleine in die Hand zu nehmen, sondern auf Gottes Hilfe zu bauen. 
Je mehr wir schaffen die Herausforderungen als Chance zu sehen und erste Schritte des Vertrauens zu setzen diese Berge zu erklimmen, werden wir Gottes Hilfe spüren erleben und fest werden im Vertrauen und Glauben an ihn.

Montag, 18. Februar 2019









Die "Stolpersteine"

Es gibt „Stolpersteine“ des Glaubens. Damit sind die Momente gemeint in denen wir an unserem Weg mit Gott zu zweifeln beginnen. 
Wie kann all das Leid in der Welt und in meinem Leben Gott zulassen, wenn er doch allmächtig ist.
Ich bin so auf der Suche nach Gott, bete regelmäßig und nichts tut sich.
Ich spüre Gott nicht und habe ihn noch nie gespürt.
Wie kann denn die Bibel die vor 2000 Jahren verfasst worden ist heute noch ihre Gültigkeit haben. Das ist doch total veraltet und nicht mehr der Zeit entsprechend. 
Dieser mein Mitmensch, behauptet er glaubt an Gott und ist in meinen Augen total egoistisch und null hilfsbereit.
Die Kirche stirbt doch aus, das zeigt doch wie wenig zeitgemäß und unattraktiv der Glaube ist.
Schau wie viele Priester das Evangelium verkünden aber selbst so viel Unrecht tun. 

Diese Liste könnte noch beliebig mit weiteren Stolpersteinen gefüllt werden. Hilft uns das?
Ohne Frage es stecken einige Wahrheiten drin. Auf manches haben wir Christen auch keine Antwort. Einige Vergehen der Kirche tun uns selbst weh. Manche Stolpersteine muss jeder Einzelne für sich selbst vor Gott klären.  Etc.
Hilfreich für unseren Alltag ist: Beginnen wir den Balken aus unseren eigenen Augen zu ziehen, bevor wir auf den Splitter in den anderen Menschen zeigen.
Geben wir unsere eigene Ohnmacht mancher Probleme zu. Bleiben wir offen für die Kritik unserer „ungläubigen“ Mitmenschen. Vertrauen wir darauf, dass Gott der Schöpfer der Welt, sich um die Seinen kümmert. Strecken wir uns nach der Weisheit Gottes aus. 
Verlieren wir nicht Glaube; Hoffnung und Liebe für den lieben Gott.

Montag, 11. Februar 2019















Gottes Klarheit über den Wolken
In unserem Alltag sehen wir die ein oder andere Wolke in unserem Leben. Das kann mancher Kummer, manche Sorge, manche unerfüllte Hoffnung, manche Ängste, das Gefühl von Einsamkeit, manch Unfriede, unterschiedliche Festlegungen oder ähnliches sein. 
Gott weiß um diese Wolken. Gott wird manch Wolke verschwinden lassen, andere bleiben lange Zeit. Es kommen plötzlich neue hinzu. Es ist ein Kommen und Gehen der Wolken mit unterschiedlicher Dichte und Ausprägungen. 
Sehen wir diese Wolken als Herausforderungen Gottes an uns Menschen an. Das oberste Ziel ist es nicht, einen wolkenfreien Himmel zu erlangen. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Laden wir Gott ein mit uns diese Wolken zu besuchen und ihnen zu begegnen. Gott steht über den Wolken. Er hat einen Blick von oben auf dieses Wolkenmeer. Er weiß wie sie stehen, wohin sie sich bewegen , welche Wolken gross und welche klein sind. 
Unsere Grundeinstellung dazu sollte lauten: Herr du weißt um meine Wolken – ich vertraue auf dich, dass du mich führst, begleitest und mir den Weg zeigst. Zeige mir wie ich mit diesen Wolken umgehen lernen kann. Herr danke, dass ich dir auf diesem Weg begegnen werde. 
Gott du treu sorgender Vater, danke dass du um all die Wolken meines Lebens weißt.
 Ich vertraue mich dir an, um deinen Segen und deinen  Schutz zu erlangen.
 Ich möchte auf deinen Wegen diesen Wolken begegnen und deine Stimme hören.
 Herr öffne mein Herz und statte mich mit all dem aus, was mich befähigt dir zu folgen.
 Danke, dass du der Herr über mein Leben bist. Amen